Gemeinsamer Bundesausschuss

Interventionsphase auf den September verschoben

Die COVID-19-Pandemie stellt unter anderem das Gesundheitswesen in Deutschland derzeit vor große Herausforderungen. Forschungsprojekte in Kliniken und anderen Einrichtungen sind dabei aktuell oft nicht gut oder sicher durchführbar. Deswegen wird der Zeitplan für die TRADE-Studie angepasst.

Das Forschungsprojekt TRADE besteht aus drei aufeinander aufbauenden Studienteilen: Nach der abgeschlossenen Beobachtungsstudie folgt nun die Interventionsphase des Projekts. Diese besteht größtenteils aus Klinik-, Heim- und Hausbesuchen bei den teilnehmenden PatientInnen. Um die Gesundheit der Teilnehmenden und Mitarbeitenden zu schützen, haben wir selbstverständlich auf die Pandemie-Situation sofort reagiert und den Zeitplan angepasst.

Dies bedeutet, dass der Start der Interventionsphase, der ursprünglich für den 1. Juni 2020 geplant war, vorerst auf den 1. September 2020 verlegt wird.

Das TRADE-Team nutzt diese Zeit nun, um die Ergebnisse der Beobachtungsphase auszuwerten und die kommende Interventionsphase optimal vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem:

  • die ausführliche Schulung der MitarbeiterInnen,
  • die Anpassung der Erhebungsinstrumente an die Corona-Situation und die Erfahrungen der ersten Teilstudie sowie
  • die Erstellung von Interventionsmaterialien wie beispielsweise Flyer, Broschüren und Poster.

Somit freut sich das TRADE-Team auf den voraussichtlichen Start der Interventionsphase im September und wünscht bis dahin beste Gesundheit!